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Einführung

Orthopädische Erkrankungen nehmen in unserer Gesellschaft stetig zu und darunter die Rückenleiden bzw. Rückenschmerzen ganz besonders. Es gibt schon zahlreiche Behandlungsmethoden, nur die Statik des Körpers wurde bisher vernachlässigt. Diese Lücke wird nun geschlossen und man hat die Möglichkeit, die Körperstatik zu verbessern und damit die Schmerzen zu lindern unter der Voraussetzung, dass Fehlhaltungen der Wirbelsäule zu dauernden Schmerzen führen können.

Man korrigiert bei dieser Behandlungsmethode die Fehlhaltung der Wirbelsäule durch eine Simulation von Beinverlängerungen und beurteilt dann, wie die Statik des betreffenden Patienten darauf reagiert. In den meisten Fällen gelingt es durch eine Beinverlängerung, in Form eines Schuhausgleiches, die Körperhaltung des Patienten deutlich zu verbessern, was eine Linderung der Rückenschmerzen zur Folge hat und letztlich zur schmerzfreien Bewegung führt.

Ermöglicht wird diese Behandlungsmethode durch eine nicht strahlenbelastende - wie bei Röntgen, CT und ähnlichen Verfahren - Untersuchungsmethode.

Technische Grundlagen

Bei dieser Behandlungsmethode wird die Körperstatik dreidimensional dargestellt. Dafür besteht das System aus drei Grundbausteinen, einem Patientenmeßstand mit Balanceplatte, der Projektoreinheit und der Bedienstation.

Diese Balanceplatte ist einerseits ein Waagensystem und andererseits ein hydraulisch gesteuerte Hebebühne, mit der man millimeterweise eine Beinverlängerung links oder rechts simulieren kann.

Die Projektoreinheit dient der Aufzeichnung der Simulationen, wobei ein Linienmuster auf den Rücken des Patienten projiziert wird. Mit Hilfe dieser Linien können Asymmetrien und Körperrotationen ohne umständliche Umrechnungen betrachtet und beurteilt werden.

An der Bedienstation wird die Untersuchung durchgeführt und gesteuert. Die von der Videokamera eingespielten Bilder werden hier verrechnet und ausgewertet.

Grundprinzipien

Der Gleichgewichtsstand

Alle Messungen werden unter kontrollierten Bedingungen durchgeführt, da die Balanceplatte die Stellung der Füße und die Gewichtsverteilung bestimmt. Um die Messung objektiv beurteilen zu können benötigt man immer die gleiche Ausgangssituation, nämlich die gleiche Belastung beider Beine. Weiterhin ist dieses ein Idealzustand, der eine optimale Belastung der Gelenke gewährleistet. Eine dauerhafte Fehlhaltung führt zu einer einseitigen Belastung und Abnutzung der Gelenke.

Das Zentrallot

Ein wesentlicher Beurteilungspunkt bei der Statikkorrektur ist das Zentrallot. Es ist genau zwischen den Fersen des Patienten und im 90° Winkel zu seiner Standebene aufgerichtet. Auch wenn diese Haltung nicht der "normalen" Haltung entspricht, sollte sie um dieses Lot pendeln.

Beurteilungsparameter

Bisher wurden immer folgende Werte nur beachtet: Beckenstand und Beinlänge. Ab jetzt sind es vier Parameter die beachtet werden: Wirbelsäulenverlauf, Körperrotation, Stellung des Kopfes, Stellung des Beckens. Jedoch sollte nie einer dieser Parameter allein den Ausschlag geben, sondern immer das Gesamtbild.

Ziel

Das Ziel dieser Statikkorrektur ist eine optimale Aufrichtung des Patienten unter Berücksichtigung der oben genannten Parameter, also eine optimierte Statikkorrektur. Zur Hilfe genommen wird hierfür der Beinlängenausgleich, der mit der Balanceplatte simuliert wird. Schon Differenzen von 2-3 mm haben einen sichtbaren Effekt auf die Haltung in Richtung einer Verbesserung zum Optimalen.

weitere Bilder zur Untersuchungstechnik

 

 

 

© by Dr. Backhaus (2014)

 

 
 

Praxis für Chirurgie, D-Arzt, Chirotherapie, Neuraltherapie

Schwerpunkt: Rückenerkrankungen

Dr.med. Hans-Jürgen Backhaus

Bruchstraße 13

40235 Düsseldorf

Tel.: 0211 / 66 60 63