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Periradikuläre Infiltration (PRT) (Röntgen-gesteuert)

Facettengelenksinfiltration (FI) (Röntgen-gesteuert)

Facettenthermokagulation (FK) (Röntgen-gesteuert)

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Facettensinfiltration (Fi)

Bei der Facettengelenksinfiltration wird die betroffene Facette unter Röntgenkontrolle (ggf. Computertomographie / CT) umspritzt, um so eine Linderung der Symptomatik zu erreichen. Dazu benutzt man einen Cocktail aus Cortikosteroiden (Cortison) und Lokalanästetikum. Cortison soll den Entzündungsreiz an der Facette lindern, um so den Druck auf die betroffene Struktur zu verringern. Das Lokalanästetikum soll den Schmerzreiz nehmen und somit dem Patienten die akuten Schmerzen reduzieren. Beide Medikamente haben eine antiphlogistischen, d.h. entzündungshemmenden, Effekt.

Unter Röntgenkontrolle (ggf. Computertomographie / CT) wird die Kanüle genau an die zu umspritzende Facette positioniert. Auf diese Art und Weise kann sichergestellt werden, dass nur die zu treffende Facette erreicht wird

Sollte eine Facetteninfiltration zu einer deutlichen Schmerzreduktion oder -freiheit führen und ein Verschleiß der kleinen Wirbelgelenke (Facettengelenke) die Ursache für Rückenschmerzen sein, kann mittels Facettenthermokoagulation (FK) eine längerfristige Schmerzfreiheit erreicht werden.

Die Verwendung von Kortison bei wirbelsäulennahen Injektion gilt als off-label-use. Seit Jahren ist es gängige Praxis Kortsion zur Schmerzreduktion und Abschwellen der Nervenwurzel zu spritzen. Die gefürchteten Nebenwirkungen entstehen in der Regel bei einer systemischen Wirkung in hohen Mengen und Dauer. Bei der wirbelsäulennahen Injektion wird das Medikament direkt an den Wirkort gespritzt, sodass die Dosis gering gehalten werden kann und wenig vom Körper systemisch aufgenommen wird.

 

 

 

© by Dr. Backhaus (2014)

 

 
 

Praxis für Chirurgie, D-Arzt, Chirotherapie, Neuraltherapie

Schwerpunkt: Rückenerkrankungen

Dr.med. Hans-Jürgen Backhaus

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Tel.: 0211 / 66 60 63